Klasse 7e besuchte eine Kunstausstellung!

(Julia Stahl und Andrea Müller berichten über den Ausflug nach Regensburg)
 

Kurz vor Weihnachten durften wir Schüler der Klasse 7e mit Frau Lehminger und Frau Stich per Bahn nach Regensburg fahren. Wir besuchten dort das Historische Museum, um uns die  Ausstellung „Berthold Furtmeyr - Meisterwerke der Buchmalerei“ anzusehen.
Unter der fachkundigen Führung durch die Kunststudentin Frau Perl betrachteten wir einige ausgewählte Motive der Buchmalerei aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. 
Zunächst - wer war Berthold Furtmeyr?
Berthold Furtmeyr lebte von 1470 – 1501 als Bürger in Regensburg. Er war einer der herausragendsten Buchmaler seiner Zeit. Die einzige Regensburger Werkstatt, die sich überregional behaupten konnte, war die von B. Furtmeyr. Kostbare Bilder, genannt Miniaturen, von nie gesehener Farbigkeit entstanden im Übergang vom Spätmittelalter zur Hochrenaissance in Regensburg. Kunden oder Auftraggeber waren die Vornehmen  seiner




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Zeit, wie zum Beispiel der Herzog von Bayern oder der Erzbischof von Salzburg.
Frau Perl erklärte uns, dass sich die Bücher heutzutage normalerweise als kostbare Schätze in Staats- und Universitätsbibliotheken befinden, wo sie unter gleichmäßiger  Luftfeuchtigkeit und Temperatur in Tresoren verschlossen bleiben.
In einer nachgestellten Schreibwerkstatt konnten wir dann selber an Pulten nachvollziehen, wie Bücher damals kopiert und bebildert wurden. Wir erfuhren, dass das Pergament, auf dem geschrieben wurde, aus Tierhäuten gewonnen wurde. Am originalen Arbeitsplatz probierten wir dann die Techniken des Schreibens aus: Tinte anrühren, Federkiele zuspitzen und nach Vorlagen des 16. Jahrhunderts schreiben, standen auf dem Programm. Wir mussten sehr sorgfältig arbeiten, denn leider war das Schreiben sehr schwierig. Unsere Kunstwerke durften wir mitnehmen.

Nachdem wir uns von unserer Führerin verabschiedet hatten,  ging es weiter zum Christkindlmarkt, wo wir uns mit Bratwurstsemmeln und Kinderpunsch stärken konnten. Danach  fuhren wir wieder zurück und unsere Eltern konnten uns am Nachmittag wieder vom Bahnhof abholen.