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Zu Gast in St. Gunther |
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| Anfang April lud die Bildungsstätte St. Gunther, eine Einrichtung für geistig und körperlich behinderte Kinder und Jugendliche, zum Frühlingsmarkt ein. Wir, die Klassenleiterin Frau Okyere und die Klasse 8aM, folgten gern dieser Einladung, zumal die Einrichtung in unmittelbarer Nachbarschaft liegt und wir sie dadurch auch näher kennen lernen | |
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wollten. Neugierig betraten wir die helle und bunt gestaltete Eingangshalle. Frau Frank, die Konrektorin, begrüßte uns zunächst. Dann stärkten wir uns erst einmal am reichhaltigen Frühstücksbüffet, das die Schüler mit ihren Lehrkräften aufgebaut hatten. Gemeinsam boten sie ihre selbst hergestellten Snacks, Gebäck und Säfte zum Verkauf an. Anschließend stellte uns Frau Frank St. Gunther im Einzelnen vor. In der Frühförderung werden die Kinder auf die Schule vorbereitet, bevor sie von dort in die Grund- und Hauptschule kommen. Ebenso wie bei uns stehen Fächer wie Mathematik, Deutsch oder Sachkunde auf dem Stundenplan. In der Berufsschulstufe erfüllen die Jugendlichen ihre Berufsschulpflicht und bereiten sich dazu auf das Leben als Erwachsene vor. Schwerpunkt der schulischen Arbeit ist die ganzheitliche Förderung jeden Kindes. Dabei werden besonders seine Talente gefördert und sein Selbstvertrauen gestärkt. Um diese Ziele zu erreichen, arbeiten heilpädagogische Förderlehrerinnen, Fachlehrerinnen, Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden zusammen. So erhielten wir gleichzeitig viele Informationen über die Aufgaben dieser Berufe. Frau Frank zeigte uns auch Hilfsmittel wie z.B. einen Talker, den sprachbehinderte Kinder zur Verständigung benutzen können. Im angrenzenden Nebenraum steht |
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einKlangwellenbett für taube,
blinde und aggressive Schüler. Durch erzeugte Klangwellen können sie sich
in ihren Körper hineinfühlen und sich beruhigen. Beim Rundgang durch das Haus besichtigten wir den Werkraum, in dem der Umgang mit Werkzeugen und Maschinen gelernt wird. Dabei entstehen sehr schöne und dekorative Werkstücke, die an diesem Tag auch zum Verkauf angeboten wurden. Als Nächstes ging es durch die behindertengerecht eingerichtete Küche. In Schaukästen auf dem Flur konnten wir Fotos über verschiedene Aktivitäten sehen, die die Schule während des letzten Jahres durchgeführt hatte. Zum Schluss durften wir noch einen Blick in ein Klassenzimmer werfen, wo die Schüler gerade von vier Heilerzieherinnen unterrichtet wurden. An diesem Vormittag haben wir viele |
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| Informationen über St. Gunther erhalten. Jedoch am meisten hat uns beeindruckt,wie freundlich und aufgeschlossen uns alle Schüler trotz ihrer Behinderung begegneten. | |