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„Wer
informiert ist, kann sich und andere schützen!“, meinte KHK Christian
Pongratz zu Beginn eines Elternabend zum Thema „Drogenprävention“ an der
Johann-Brunner-Mittelschule Cham. Er und sein Kollege PHM Stefan Breu
waren auf Einladung des Elternbeirates an die Johann-Brunner-Mittelschule
gekommen.
KHK Pongratz traf mit dieser Aussage genau den Beweggrund der Schule,
diesen Vortragsabend zu organisieren, der auf sehr großes Interesse stieß:
Etwa 170 Eltern, Lehrkräfte und auch Schüler der höheren Klassen konnten
von der Elternbeiratsvorsitzenden Marianne Schetschorke und Rektor Johann
Pongratz begrüßt werden.
Eingangs der sehr informativen 2 Stunden berichtete KHK Christian Pongratz
über den Anstieg der festgestellten Verstöße und den Handel auf den
Vietnamesenmärkten hinter der nahen Grenze: „Man kommt leicht an Drogen!“
PHM Breu vermittelte den Zuhörern einen Überblick über die auf dem Markt
befindlichen Drogen. Etwa 60 % der Sicherstellungen entfallen derzeit auf
Marihuana. Gleichzeitig informierte Herr Breu darüber, dass die heutigen
Sorten von Marihuana oder auch von Haschisch einen wesentlich höheren
THC-Gehalt als früher haben, was diese Drogen erheblich gefährlicher
macht. |
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„Je früher der
Einstieg, desto schädlicher die Wirkungen“, berichtete er aus seiner
Erfahrung.
Ausführlich ging er auf das Methamphetamin „Crystal Speed“ ein, das zu
einem immer größer werdenden Problem wird. |
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Er
zeigte die weißlich bis gelbe kristallförmige Droge und schilderte deren
Wirkung und die Gefahr, aber auch die Auffälligkeit,an der sie als Beamte
im Einsatz die Drogenkonsumenten erkennen, und sehr anschaulich auch die
Schwierigkeiten, die sie im Einsatz mit den Drogenkonsumenten haben.
„Es besteht eine große Gefahr der Abhängigkeit beim Erstkonsum“,
berichtete Herr Breu, bevor er die gefährlichen Schädigungen vorstellte
und auch in Bildervergleichen den erschreckenden und schnellen
körperlichen Verfall veranschaulichte.
Auch die weiteren Formen der Drogen und die Aktualität in seiner täglichen
Arbeit stellte er dar.
Er informierte über die Freigabe von „geringen Mengen“ unterschiedlicher
Drogen in unserem Nachbarland und über „Warnzeichen“, die auf einen
Drogeneinstieg hinweisen können.
Im letzten Teil des Vortrages berichtete KHK Pongratz über die von ihm und
seinen Kollegen durchgeführten Kontrollen und die Alltagsarbeit. Er
schilderte die Formen der Beschaffungskriminalität ebenso wie die
Rechtsfolgen bei Drogenkonsum, beispielsweise bei Drogen im
Straßenverkehr.
Crystal Speed wird inzwischen als großes Problem gesehen, ein massiver
Anstieg bei den Fahndungserfolgen hinsichtlich dieser Droge lässt
Rückschlüsse auf diese aktuelle Problematik zu.
„Es gibt Rauschgifte, bei denen es einfach kein Probierstadium gibt“,
warnte KHK Christian Pongratz. Und er berichtete aus seinen langjährigen
Erfahrungen: „Kaum welche der Drogenabhängigen schaffen den endgültigen
Drogenausstieg.“
Am Ende der sehr informativen, aber auch beängstigenden Ausführungen kam
es noch zu langen weiterführenden Gesprächen der Zuhörer mit den
Referenten, bevor sich die Elternbeiratsvorsitzende Marianne Schetschorke
und Rektor Johann Pongratz bei den beiden Referenten für den
eindrucksvollen Abend bedankten. |