Johann-Brunner-Mittelschule spendete 1300 € an die Hilfsaktion Noma
 

Das Bild zeigt die „Spendensieger“ der Klasse 6a

  

Noma ist eine bakteriell verursachte Erkrankung, die Teile des Gesichtes „wegfrisst“. Wird sie nicht behandelt, führt sie zum Hungertod, da die Betroffenen keine Nahrung mehr zu sich nehmen können. Die Johann-Brunner-Mittelschule unterstützt die Hilfsaktion schon sehr lange. Im Schuljahr 2016/17 wurden insgesamt wieder 1300 € an die Hilfsaktion überwiesen. Diese Summe kam in den monatlichen Sammlungen, an der sich viele Schüler und Schülerinnen beteiligten, zusammen. Die größte Summe spendete dabei die Klasse 6a mit durchschnittlich knapp 10€ pro Schüler. Frau Winkler-Stumpf, die Vorsitzende des Vereins, die erst vor kurzem mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet wurde, bedankte sich für die regelmäßige Unterstützung durch die Schule. Vieles hat der Verein bereits bewirkt. Mussten früher die Kinder zur Operation nach Regensburg geflogen werden, so finden diese Operationen mittlerweile vor Ort im Niger statt. Heimische Ärzte und Pflegepersonal wurden dort ausgebildet. Mittlerweile geht es nicht nur um die Behandlung dieser Krankheit, sondern vor allem auch darum, deren Ursachen wie Mangelernährung, fehlende Hygiene und unreines Trinkwasser zu beseitigen. Die Bevölkerung wurde umfangreich aufgeklärt und so bringen die Eltern ihre Kinder nun selbst zu den Stationen, während früher die Mitarbeiter des Vereins weit hinaus in die Dörfer fahren mussten, um dort erkrankte Kinder ausfindig zu machen.