Das Schuljahr in Rom begonnen
Die Klasse 9c fliegt nach Italien (17.09.-22.09.2017)
 

 

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Das Schuljahr 2017/18 hatte noch nicht richtig begonnen, machten wir – 18 Schüler der Klasse 9c, zusammen mit dem Klassenleiter Herrn Maier, Frau Lehminger und Laura Lehminger – uns auf nach Rom, der „Ewigen Stadt“ und wir ahnten noch vor dem Abflug, dass diese Woche eine unvergessliche Zeit werden würde.
Unvergesslich war schon der Start: Wir mussten alle sehr früh aufstehen, weil wir um 3:30 Uhr von der Schule in Richtung Flughafen aufbrachen. Dort angekommen nahmen viele erstmal eine Reisetablette, da die Angst vor dem ersten Fliegen bei Vielen groß war. Als wir unsere Koffer aufgegeben hatten und durch die Sicherheitsschleusen gegangen waren, stieg die Aufregung immer mehr. Dann stieg die Aufregung noch einmal als wir dann endlich in den Flieger durften. Als die Lufthansamaschine aber dann in der Luft war, war die Angst vor dem Fliegen bei allen weg. Es war ein tolles Gefühl die Welt von oben zu sehen. Alles sah von oben so klein aus. Und die Wolken wirkten wie Watte.

Am Flughafen in Italien angekommen empfingen wir unsere Koffer und fuhren weiter Richtung Rom zu unserem Jugendhostel. Da wir die Zimmer noch nicht beziehen konnten, stellten wir unsere Koffer ab und machten im Gemeinschaftsraum eine kleine Pause. Nach ca. einer halben Stunde spazierten wir in Richtung Kolosseum. Hier kauften wir Karten für eine Besichtigung  am späten Nachmittag.
Anschließend besichtigten wir das Forum Romanum, das Zentrum der antiken römischen Weltmacht. Das frühe Aufstehen machte sich jetzt aber langsam bemerkbar. Also chillten „ne“ Runde in der Sonne. Danach erzählte uns Herr Maier viel über die Gebäude, von denen meist nur noch Teile standen. Ehrlich gesagt: Die meisten waren aber einfach zu müde um zuzuhören. Plötzlich kam einer der Jungs auf die Idee uns Mädchen mit Wasser aus einem der vielen Trinkbrunnen abzuspritzen. Schließlich machte dann die ganze Klasse mit. Dadurch wurden wir zum Glück wieder ein bisschen wacher. Anschließend teilten wir uns in zwei Gruppen: die „schwächeren“ fuhren mit Frau Lehminger zurück ins Jugendhostel, wo die Zimmer schon bezugsfertig waren und der Rest fuhr mit Herr Maier zum Petersplatz. Nachdem die einen sich im Bett ausgeruht, die anderen sich mit Eis gestärkt hatten, trafen wir uns um 17:00 Uhr beim Kolosseum. Viele waren beeindruckt von so einem großen Bauwerk aus der Römerzeit, das die Römer ohne technische Hilfsmittel bauen konnten. Es sah von außen größer aus als von innen, stellten viele fest.

Nach der Besichtigung des Kolosseums fuhren wir mit der U-Bahn in die Nähe der Engelsburg wo Herr Maier in einer Osteria einen Tisch reserviert hatte. Die Pizzen waren superlecker – aber viele staunten, dass sie von der Form her nicht rund, sondern eher länglich geformt waren. Nach unserem Abendessen fuhren wir alle zurück ins Jugendhostel. Dort gingen viele erstmal Duschen, auspacken oder saßen im Gemeinschaftsraum. Gegen 23:00 Uhr fielen dann alle todmüde ins Bett. Es war ein sehr toller, aber auch ein sehr anstrengender Tag.

Nina Dums, Michaela Steinmann und Michelle Meier