Hauptschülern neue Chancen auf
dem Arbeitsmarkt eröffnen. Auftakt für Modellprojekt in Cham
CHAM. von Rupert schlecht, mz
Hauptschülern neue Perspektiven für ihre Zukunft
und berufliche Orientierung auf dem Arbeitsmarkt zu ermöglichen, darum
geht es beim Modellprojekt CNC@school, dessen Idee im Landkreis Cham
geboren ist und sich eingliedert in die Hauptschulinitiative Bayern. Der
Begriff CNC steht für eine moderne Technik für Werkmaschinen, die eine
„computerisierte numerische Steuerung“ bezeichnet.
Bei der Auftaktveranstaltung der Regierung der Oberpfalz an der
Johann-Brunner-Volksschule in Cham am Mittwoch ist das innovative Vorhaben
als „besonders zukunftsweisend und gewinnbringend“ für die Hauptschüler
herausgestellt worden.
Schule und Wirtschaft vernetzen
Beabsichtigt ist, ein effektives Unterrichtsangebot in
CNC-Arbeitsgemeinschaften an Hauptschulen der Oberpfalz aufzubauen, zu
betreuen und nachhaltig zu sichern. Deshalb müssten Kooperationen
ermöglicht und die Lehrer fortgebildet werden. Dazu Ministerialrat Helmut
Krück, Leiter des Referats Hauptschule am Kultusministerium: „Die
Vertiefung zwischen Hauptschule und Wirtschaft muss vor Ort
funktionieren.“
Der Chamer Landrat Theo Zellner und der Wirtschaftsreferent Klaus
Schedlbauer aus der Modellregion Cham unterstützen die regionale
Ausweitung in Zusammenarbeit mit der Regierung der Oberpfalz. Theo Zellner
ist überzeugt: „Die Wirtschaftslandschaft der Zukunft wird ohne die
Hauptschule nicht auskommen.“
Im Sinne des Ausbildungspakts
Innerhalb seiner Hauptschulinitiative gewährt das Bayerische
Staatsministerium für Unterricht und Kultus zusätzliche
Unterrichtsstunden, um dieses Beispiel für eine gelungene Zusammenarbeit
zwischen Schule und Wirtschaft nachhaltig zu stärken. Dieses Vorhaben ist
ganz im Sinne des Ausbildungspakts, wie er zwischen dem Ministerium, der
IHK sowie der HWK geschlossen worden ist.
Weitere Hilfe erhält das Projekt CNC@school aus der Akademie für
Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen. Das in E-Mails verwendet
@ steht in diesem Fall als Symbol für Lehrerausbildung, welche via
Internet intensiviert wird, teilt German Bausch von der Regierung der
Oberpfalz mit.
In Kooperation mit Institutsrektor Johannes Böttcher, Leiter des Referats
„Virtuelle Lehrerfortbildung“, wird ein bayernweit einzigartiges
Fortbildungskonzept erstellt.
|