Technik-Schüler der 10. Klassen fertigten funktionelle Einrichtungsgegenstände für die Schule

 

Eine kleine Einweihungsfeier mit Leberkäs und Limo bildete den Abschluss der Projektarbeit im Technikunterricht der M10-Klassen. Die gefertigten Werkstücke – Stapelsystem für den Ausstellungsraum, Monitorständer mit Tastaturauszug, Sicherheitsabtrennung und eine Schraubzwingen-Wandhalterung – wurden dem Schulbetrieb übergeben.

Weitere Bilder:

 ► aus dem Unterricht
   Endprodukte

Rektor Pongratz, sowie Vertreter von Firmen und engagierte Eltern – die uns mit entsprechenden Materialien unterstütz haben – waren hocherfreut über die gelungenen Ergebnisse. Das Stapelsystem mit unterschiedlichen geometrischen Formen – Würfel, Halbzylinder, Dreieckprismen und eine halbrunde Säule als Blickfang ermöglichen die verschiedensten Stell-Kombinationen, um in unserem neuen Ausstellungsraum Schülerarbeiten dekorativ und anschaulich zu präsentieren! In der CNC-Ausbildungsstätte stehen jetzt die Monitore mit Maus und Tastatur auf funktionellen Ständern. Dadurch konnte der Arbeitsbereich vergrößert und die Bedienung der Tastatur der Stehhöhe der Schüler angepasst werden. Die verschiedenen Maschinenarbeitsplätze wurden mit Sicherheits-Acrylglas voneinander abgetrennt um einen Spanflug in die anderen Arbeitsbereiche zu verhindern. Ein Team konstruierte eine schwenkbare Druckluftleitung mit deren Hilfe alle Maschine und Werkzeuge leicht zu säubern sind. In den zwei neuen Werkräumen montierten die Schüler für je 30 große Schraubzwingen jeweils eine Wandhalterung, so dass diese Werkzeuge im Unterricht leicht entnommen und wieder sicher aufbewahrt werden können.
In Form von Skizzen fixierten die Schüler ihre ersten Ideen. Gemeinsam wurden die ersten Planungen besprochen, bewertet und optimiert, wobei Zweckmäßigkeit, Funktionalität , Materialaufwand, Design und die werktechnische Durchführbarkeit mit den Schulwerkzeugen im Vordergrund stand. Nach diesen Erwägungen entstanden die ersten Zeichnungen die mit CAD in 3D dargestellt wurden. Dadurch konnten wir schon vor der Fertigung sehen, wie unsere Produkte später aussehen werden. Auch eventuelle Maßfehler konnten wir mit SolidEdge Assembly gleich feststellen und korrigieren.
Erst nach Planungsabschluss wurden genaue Material- und Stücklisten anfertigen. Mit dieser Grundlage holten die einzelnen Teams bei verschiedenen örtlichen Firmen und Baumärkten Angebote ein und stellten Preisvergleiche –auch mit einer Tabellenkalkulation- an!
Jetzt galt es eine Jury - bestehend aus unserem Rektor Herrn Pongratz, den Klassenlehrern Herrn und Frau Weininger und den Techniklehrern Frau Nemmer und Herrn Fuchs – von den geplanten Werkstücken zu überzeugen! In einer PowerPoint-Präsentation stellte das jeweilige Team Funktion, Design, aber auch die zu erwartenden Kosten vor. Fragen der Jury wurden mit Zeichnungen und Animationen anschaulich erläutert.
Nach der Abstimmung mit der Jury musste Material besorgt, ein Arbeitsplan erstellt, Zeitplanung und Arbeitsteilung innerhalb eines Teams genau festgelegt werden.
Bei der Fertigung blieben Probleme nicht aus, die gemeinsam gelöst und im Plan entsprechend vermerkt wurden. Alle Arbeitsschritte dokumentierten die Teammitglieder in einem Tätigkeitsbericht.
Jedes Team erstellte am Ende des Projektes eine umfangreiche Präsentationsmappe, bestehend aus Plänen, Fotos, Material- und Stücklisten, PP-Folien und Skizzen!
Durch das Engagement der Schüler und die Bereitschaft zusätzliche Nachmittage in die Arbeit zu investieren sind vorzeigwürdige und funktionelle Werkstücke entstanden!